Liebe Leserin, lieber Leser
Eltern sein heisst, lebenslang fürsorglich zu sein! Mit 12 Jahren erlitt Elisabete M. bei einem Velounfall ein schweres Schädel-Hirn-Trauma. Mehrere Monate lag sie im Koma, beatmet und mit schweren Verletzungen. Heute, 19 Jahre später, ist Elisabete eine lebensfrohe, humorvolle Frau, die ihre Selbstständigkeit schätzt – auch dank ihrer Mutter Ana.
Der Unfall, der alles veränderte
Am 3. August 2007 übersah Elisabete auf dem Heimweg ein Auto. Nach dem Einsatz von Feuerwehr und Ambulanz wurde sie ins Kinderspital gebracht. Ihre Mutter war stets an ihrer Seite, kündigte ihren Job und kämpfte unermüdlich.
Es folgten drei Monate Koma mit kahlgeschorenem Kopf, einer durchbohrten Lunge und Knochenrissen. Als Ana eines Morgens Ärzte um das Bett ihrer Tochter versammelt sah, brach sie vor Schreck zusammen. Doch Elisabete lebte. Dank ihrer Mutter konnte Elisabete in der Akutpflege wieder lernen zu essen. «Man warnte vor Tetraplegie, aber ich sah, wie sich ihre Beine bewegten», erinnert sich Ana.
